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Ein Wetterschutzdach ermöglicht Außenarbeiten bei jeder Witterung

Wetterschutzdächer bilden eine wichtige Ergänzung beim Gerüstbau. Sie schließen sich in der Regel an ein Gerüst an und besitzen die Form eines Spitzdachs oder einem Pultdach.

Einsatzmöglichkeiten für das Schutzdach

Bei Restaurierungs- und Reparaturarbeiten genügt es manchmal, lediglich die oberste Arbeitslage mit einem kleinen Wetterschutzdach auszustatten. Nicht nur in Leipzig benötigen die Unternehmen diese zusätzliche Ausrüstung: zum Beispiel bei einem Dachabriss, der dann witterungsunabhängig vor sich geht. Weitere Einsatzmöglichkeiten gibt es bei einer Gebäudeaufstockung und generell dann, wenn Gebäude während der Arbeiten unverändert bewohnt sind. Schlussendlich ist diese Technik auch für Not- und Sicherungsmaßnahmen geeignet.

Ausführungsvarianten für jeden Zweck

Ein Wetterschutzdach gibt es im Prinzip in zwei Gestaltungsmöglichkeiten. Die deutlich stabilere Ausführung mit einem Trapezblechdach empfiehlt sich bei längeren Baumaßnahmen. Sie ermöglicht eine höhere Lastaufnahme und hält größeren Stürmen stand. Ihre Nachteile liegen allerdings in der Montage schwerer Elemente, für die in den meisten Fällen ein Autokran erforderlich ist. Das wiederum erhöht die Kosten für den Aufbau.

Die andere Bauvariante erfolgt mit Hilfe einer Kederplane, die an beiden Seiten ein Seil besitzt, das sich in eine Schiene einziehen lässt. Die Kederplane ist vergleichbar einer schweren LKW-Plane mit etwa 630 Gramm Gewicht pro Quadratmeter(g/qm). Diese Konstruktion ist im Aufbau günstiger, weil leichtgewichtiger und damit schneller zu handhaben. Ihre Nachteile liegen jedoch in der geringen Widerstandskraft gegen Stürme sowie der niedrigen Schneebelastbarkeit von nur 25 Kilogramm / Quadratmeter. Außer im Winter kommt diese Ausführung in allen Jahreszeiten zum Einsatz bei Bauarbeiten, die voraussichtlich zwischen einem und drei Monaten dauern. Der Aufbau erfolgt in beiden Varianten so, dass auf einem Stützgerüst aus System-Gitterträgern die Dachbinder entstehen.

Staub- und Schallschutz möglich

Wetterschutzdächer sind baurechtlich Sonderkonstruktionen, für die eine statische Berechnung erforderlich ist. So sind unabhängig von der Feldweite des betroffenen Dachgerüsts beim Wetterschutzdach große Spannweiten möglich: Das ist für den Gerüstbau eine wichtige Variationsmöglichkeit. Manche Anbieter sprechen von mehr als 40 Meter, die bei der Spannweite zu erreichen sind. Nicht nur in Leipzig ist es bisweilen erforderlich, für größere Arbeiten ein Gerüst in der Nähe von bewohnten Gebäuden zu errichten. Dann ermöglicht eine solche Konstruktion nicht nur wetterunabhängiges Arbeiten, sondern auch den Staub- und Schallschutz für die Anlieger. Lärmintensive Sandstrahlarbeiten sind dann ebenso möglich wie zur schnelleren Fertigstellung das Arbeiten in zwei Schichten, die in die Tagesrandzeiten hineinreichen.

Rechtliche und technische Vorgaben

Wetterschutzdächer sind juristisch und technisch definiert in der deutschen und europäischen Norm (DIN und EN) 16 508. Sie unterscheidet zwischen verschiedenen Ausführungsarten, das sind im Einzelnen folgende.

Ein Wetterschutzdach, das auf ein bestehendes, dauerhaftes Bauwerk aufgelagert wird; eine Konstruktion, die auf einem Gerüst liegt; eine Variante, die auf einem anderen temporären Bauwerk liegt, zum Beispiel einem Stahlrahmen. Die Norm weist aber auch darauf hin, dass trotz der europaweit geltenden Vorgaben in jedem Einzelfall eine Prüfung erforderlich ist, ob die Wetterschutzdächer den Vorgaben entsprechen. Es hängt ab von der Art der verwendeten Materialien und vor allem von der baurechtlichen Vorgabe der Sonderkonstruktion. Sie ist in Europa nicht nur von Mitgliedsstaat zu Mitgliedsstaat anders definiert, sondern fällt innerhalb Deutschlands sogar in den Bundesländern unterschiedlich aus.

Zielgenaue Einsatzmöglichkeiten für das Wetterschutzdach

Ein Wetterschutzdach ist zielgenau für jede noch so spezielle Anforderung herstellbar. Sie lassen sich zum Beispiel an jeder beliebigen Stelle jederzeit von Hand öffnen. Das ist notwendig, um die Handwerker auf dem Gerüstbau mit Gerät und Material zu versorgen. Das schwebt dann - vor allem, wenn es schwergewichtig ist - über einen Kran ein.

Wegen des leichten Gewichts lassen sich diese Konstruktionen auch im Veranstaltungsbereich verwenden. Sie erlauben zudem Dacharbeiten auf Arbeitshallen bei laufender Produktion, zum Beispiel die Installation von Lichtkuppeln. Komplettgeschlossen mit Zeltplane und einem Laufsteg für die Handwerker, muss die Ausführung bei einem solchen Einsatz hoher Windbelastung standhalten.

 

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Kontakt

Gerüsttechnik
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